INGKRUSE Wolfgang Kruse
Luftbild der Hehlinger Straße in Wolfsburg-Nordsteimke mit Hohe Eichen Passage und angrenzendem Fachmarktbereich

Wolfsburg · Nordsteimke · Groß Schwülper

Geplant. Gebaut. Gehalten.

Seit über zwei Jahrzehnten entwickle ich Gewerbe- und Wohnimmobilien in Wolfsburg und der Region — als Bauingenieur, Bauherr und Bestandshalter. Diese Seite zeigt, woran ich aktuell arbeite.

seit 2005
Hohe Eichen Passage
22
Einheiten im Passage-Cluster
867 m²
Heilberufe-Cluster
0
Leerstände im Zentrenbestand

Übersicht

Was Sie hier finden

Ein Gewerbezentrum, drei Wohnstandorte, ein Hotel und über drei Jahrzehnte Bauingenieurpraxis. Jeder Bereich hat eine eigene Seite mit Plänen, Fotos und Flächenangaben.

Luftbild der Neuen Mitte Nordsteimke mit Fachmarktbereich und angrenzenden Wohngebieten
Passage Nordsteimke

Standort

Warum die Hehlinger Straße funktioniert: Zentrenkonzept der Stadt, rund 3.000 neue Wohneinheiten in Nachbarschaft, Kaufkraft und Erreichbarkeit.

Standort ansehen
Panoramaansicht der Hohe Eichen Passage an der Hehlinger Straße
Passage Nordsteimke

Die Passage

22 Einheiten, kein Leerstand: Ärzte, Apotheke, Physiotherapie, Hörakustik, Einzelhandel und Gastronomie auf kurzem Weg.

Objekt ansehen
Kran und Rohbau während der Bauzeit der Passage in Nordsteimke
Passage Nordsteimke

2002 – 2005

Vom Planum bis zur Eröffnung: Bauakte, Baustellenfotos und die ursprünglichen Exposés des Marktplatzes.

Bauzeit ansehen
Außenansicht der Einheiten Hehlinger Straße 40 und 44 an der Kreuzung
Passage Nordsteimke

Flächen 40 und 44

Zwei Einheiten im Detail — Zuschnitt, Technik und Nutzungsszenarien für Praxis, Beratung oder Bank.

Flächen ansehen
Drogeriemarkt im Fachmarktbereich der Neuen Mitte Nordsteimke
Passage Nordsteimke

Standortanalyse 2026

Aktuelle Einordnung des Zentrums: Nachfrage aus Heilberufen, Nachbarschaftseffekte und die Perspektive der Neuen Mitte.

Analyse lesen
Wohnhaus am Salzteich in Wolfsburg mit Blick über das Wasser
Wohnobjekte

Salzteich, Direktorenpark, Steimker Gärten

Drei Wohnstandorte mit WU-Beton, Schutzraumoption und Lagen am Wasser — Bauweise und Ausstattung im Detail.

Wohnobjekte ansehen
Eingangsbereich des Hotel am Park in Braunschweig
Betrieb

Hotel am Park, Braunschweig

Eigentum und eigener Betrieb über die Hotel am Park Betreiber GmbH — Haus, Zimmer und Lage am Bürgerpark.

Zur Objektseite
Planausschnitt eines Schutzraums im Untergeschoss
Bautechnik

Wie hier gebaut wird

WU-Wannen mit 30 cm Außenwand, Tiefgaragen, Schutzraumkonzepte und serielle Typenhäuser — die konstruktive Handschrift.

Bautechnik ansehen
Die Treptowers an der Spree in Berlin
Vita

Wolfgang Kruse

Vom elterlichen Spezialbetonbau über die Berliner Jahre im Büro von Halász bis zum eigenen Bestand in Wolfsburg.

Vita lesen
Rohbau einer Halle mit Betonstützen und Holzdecke
Partner

Partnerunternehmen

Baubetrieb seit 1932, Ingenieurbüro und Architektur — Planung und Ausführung im Familienverbund Kruse und Drewes.

Partner ansehen
Farbiger Bauwerksschnitt mit Untergeschoss und Schutzraumbereich
Schutz- und Spezialbau

Schutzbau seit 1975

Bunker, Schutzräume und wasserundurchlässiger Betonbau — die Familientradition seit 1975 und was wir öffentlichen und gewerblichen Auftraggebern anbieten.

Schutz- und Spezialbau ansehen
Wolfgang Kruse im Gespräch
Beratung

Termin vereinbaren

Sechs Themen, bei denen ich weiterhelfe — und ein kostenfreies Erstgespräch von etwa einer Stunde.

Beratung ansehen

Teil 1 — Gewerbe

Hohe Eichen Passage, Nordsteimke

Hehlinger Straße 24–46, 38446 Wolfsburg. Ein gewachsenes Nahversorgungs- und Gesundheitszentrum im perspektivischen Stadtteilzentrum „Neue Mitte Nordsteimke“ — von mir geplant, errichtet und bis heute im Bestand gehalten.

Ärzte, Physiotherapie, Hörakustik, Apotheke, Einzelhandel, Gastronomie und Beratung liegen hier auf kurzem Weg beieinander. Der Standort funktioniert seit zwei Jahrzehnten — und wächst mit rund 3.000 neuen Wohneinheiten in unmittelbarer Nachbarschaft weiter.

Bestandshalter seit 2005 Heilberufe-Cluster Nahversorgung Eigentümerdirekt
Gebäude der Hohe Eichen Passage an der Hehlinger Straße mit Praxisflächen im Erdgeschoss
Hehlinger Straße 24 — Praxis- und Gewerbeflächen im Erdgeschoss.
Frischebereich eines Lebensmittelmarktes im Umfeld der Passage
Nahversorgung direkt am Standort.
Beleuchtete Bäckerei mit Café an der Hehlinger Straße am Abend
Bäckerei und Café, Hehlinger Str. 40.
Schild des griechischen Restaurants Akropolis in der Passage
Gastronomie, Hehlinger Str. 36A.
Drogeriemarkt im Fachmarktbereich der Neuen Mitte Nordsteimke
Fachmarktbereich im Norden des Zentrums.
Außenterrasse der Gastronomie in der Hohe Eichen Passage
Straßenfest vor der Gastronomie an der Hehlinger Straße.

Gesundheit + Wellness

  • Hausarztpraxis NordsteimkeNr. 26
  • HNO & Ästhetische Medizin SiemannNr. 30
  • Zahnärztin Dr. Andrea JacobNr. 40
  • Dr. med. Gerhard Wölbern, GynäkologieNr. 44
  • LuckyPhysio & Ergo NordsteimkeNr. 24
  • KIND HörakustikerNr. 30
  • Phönix Apotheke NordsteimkeNr. 21
  • FastFitness WolfsburgNr. 21
  • Melitta TrendfrisurenNr. 32
  • FruitySun ’n NailsNr. 38

Einkaufen + Nahversorgung

  • MARKTKAUF / EDEKANr. 21
  • ALDI NordNr. 21
  • ROSSMANNNr. 21
  • Fressnapf XXLNr. 21
  • KiKNr. 21
  • RENONr. 21
  • Brotmeisterei SteineckeNr. 40
  • Reisewelt BehrensNr. 34
  • Tabak City / PostNr. 32
  • ROBOT CITY 24/7 KioskNr. 32

Essen + Trinken · Beratung · Service

  • AKROPOLIS, griechische KücheNr. 36A
  • MEDYA KEBAP mit LieferdienstNr. 44
  • ALLIANZ Agentur FenzleinNr. 34
  • VULCANO GmbH, MesstechnikNr. 46
  • INGKRUSE / VV Kruse-Drewes GbRNr. 40
  • entricon GmbH, WEG-VerwaltungNr. 24–46
  • Sparkasse, GeldautomatNr. 48
  • Autohaus Koller, VW Economy ServiceNr. 48

Mieterübersicht Stand 10.01.2026. Einzelne Einheiten in der Passage stehen zum Verkauf oder zur Vermietung — Flächen und Nutzungsmöglichkeiten auf Anfrage.

Mehr zur Passage

Standort

Neue Mitte Nordsteimke — planerisch verankert

Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Wolfsburg 2023 weist die Hehlinger Straße erstmals als perspektivisches Stadtteilzentrum aus. Damit steht der Standort in einer Reihe mit Fallersleben und Vorsfelde.

Rund 3.000 Wohneinheiten

Fünf neue Quartiere im Bereich Sonnenkamp entstehen östlich und nördlich des Standorts. Sie begründen die Ausweisung als zentraler Versorgungsbereich.

12.000 m², kein Leerstand

12 Betriebe, 12.000 m² Verkaufsfläche und 17 zentrenergänzende Funktionen — bei null erfassten Leerständen im Zentrenbestand.

Alternative Grüne Route

Eigene ÖPNV-Trasse zwischen Innenstadt, Hellwinkel, Steimker Gärten, Nordsteimke und Hehlingen. Bauabschnitt Süd 1 mit Fertigstellung 2027.

Auszug aus dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept Wolfsburg 2023 mit der Zentrenstruktur der Gesamtstadt
Zentrenstruktur Wolfsburg. Quelle: Einzelhandels- und Zentrenkonzept 2023, STADT + HANDEL.
Informationsplakat der Stadt Wolfsburg zur Alternativen Grünen Route mit Streckenübersicht
Alternative Grüne Route, Bauabschnitt Süd 1. Quelle: Stadt Wolfsburg.
„Der Standortbereich erfüllt perspektivisch die Kriterien der Rechtsprechung an einen zentralen Versorgungsbereich.“ Einzelhandels- und Zentrenkonzept Wolfsburg 2023, Kap. 3.1.1

Teil 2 — Wohnen

Salzteich, Direktorenpark und Steimker Gärten

Drei Wohnadressen aus eigener Entwicklung und eigenem Bestand: massiv gebaut, energetisch solide, ruhig gelegen. Verkauf und Vermietung laufen provisionsfrei direkt über den Eigentümer.

Wohnen am Salzteich

Einheit im Verkauf

Wohltbergstraße 31, 33, 35, 37 · 38440 Wolfsburg — vier Häuser, 20 Wohnungen, fertiggestellt 2014.

Das Projekt gewann 2012 den ersten Platz im städtischen Auswahlverfahren für das rund 7.800 m² große Grundstück am Salzteichpark. Entwurf, Ausführungsplanung und Bauleitung lagen im eigenen Haus, gebaut wurde von September 2013 bis November 2014 — lückenlos fotografisch dokumentiert.

Massive Bauweise mit außenliegenden Rollläden, alter Baumbestand, der Salzteich in Sichtweite. Eine Kombination, die sich im Sommer bezahlt macht: die Wohnungen bleiben auch in Hitzeperioden angenehm temperiert. Bodentiefe Fenster, Fußbodenheizung, Aufzug, Tiefgarage mit WU-Wanne und Lademöglichkeit, Glasfaser.

Für die Anlage ist ein digitaler Portier als Sicherheits- und Komfortebene vorgesehen — Zutritt, Paketannahme und Übersicht am Hauseingang, ohne Personal vor Ort.

  • AdresseWohltbergstr. 31–37
  • Einheiten20 Wohnungen
  • Wohnungsgrößenbis rd. 121 m²
  • FertigstellungNovember 2014
  • EnergiestandardKfW-55
  • WärmeFernwärme, Fußbodenheizung
  • TiefgarageWU-Wanne, E-Laden möglich
  • Kaufpreisauf Anfrage

Wohnen im Direktorenpark

Bestand und Neubau

Im Brink 47 bis 57 · 38179 Groß Schwülper — fünf Stadtvillen im Park der ehemaligen Vorstandsvilla.

Das Grundstück gehörte zur ehemaligen Vorstandsvilla von Volkswagen — über Jahrzehnte Wohnsitz der Konzernspitze, umgeben von altem Park und Teichen. 2020 aus dem Bestand der VW Immobilien erworben, seither zu einem ruhigen Wohnquartier entwickelt: zwei Stadtvillen mit zwölf Wohnungen von 80 bis 122 m² auf rund 1.190 m² Wohnfläche.

Gebaut im KfW-40-Standard, mit Photovoltaik, Brunnen und einer Tiefgarage in wasserundurchlässiger Betonwanne — die bauliche Grundlage für das geplante Schutzraumkonzept. Zwischen Braunschweig und Wolfsburg gelegen, jeweils rund 20 Minuten.

Einzelne Einheiten werden bei Bedarf direkt aus dem Bestand angeboten. Bildmaterial und Grundrisse stelle ich Interessenten auf Anfrage zur Verfügung.

Fünf Stadtvillen, drei Bauzustände. Die Häuser 2 und 3 (Im Brink 47 und 49) sind fertiggestellt und werden im eigenen Bestand gehalten. Haus 1 wurde 2023 fertiggestellt und ist verkauft. Die Häuser A und B — auch als 4 und 5 geführt — werden derzeit gebaut, unterkellert wird hier nicht; in Haus B sind noch Eigentumswohnungen frei.

  • AdresseIm Brink 47 – 57
  • Gebäude5 Stadtvillen
  • Im BestandHäuser 2 und 3
  • Bestandseinheiten12 Wohnungen
  • Wohnungsgrößen80–122 m²
  • Haus 12023 fertig, verkauft
  • Im BauHäuser A und B, ohne Keller
  • EnergiestandardKfW-40 (Bestand)
  • AusstattungPV-Anlage, Brunnen, TG
  • AnbindungBS / WOB je rd. 20 min
Farbiger Gebäudeschnitt der Stadtvillen mit farblich markierten Wohnungen über vier Ebenen
Schnitt durch beide Stadtvillen — jede Farbe eine Wohnung, von der Tiefgarage bis zum Staffelgeschoss.

Häuser A und B — derzeit im Bau

Am nördlichen Rand des Parks entstehen zwei weitere Stadtvillen ohne Keller. In Haus B, Im Brink 57, sind acht Eigentumswohnungen vorgesehen, von denen noch Einheiten frei sind: zwei bis drei Zimmer von 63 bis 84 m², dazu zwei Penthouse-Wohnungen mit 82 und 93 m² und eigener Dachterrasse. Alle Terrassen und Balkone sind nach Süden orientiert, die Erdgeschosswohnungen haben eigene Gärten von 76 bis 274 m².

Gebaut wird schlüsselfertig mit Wärmepumpe auf KfW-55-Niveau, förderfähig über das KfW-Programm 297 mit bis zu 100.000 Euro je Wohnung. Jede Wohnung ist barrierefrei erreichbar, ein Stellplatz gehört dazu. Die Kaufpreise liegen je nach Einheit zwischen 274.900 und 474.900 Euro; verbindliche Auskunft und Reservierung laufen über den Bauträger.

Angebot und Preisstand: Hans Drewes Projektentwicklung, Haus B. Bauausführung durch den Baubetrieb im Verbund, Planung und Ingenieurleistungen aus eigener Hand.

Wie das Grundstück frei wurde

Dass hier überhaupt gebaut werden kann, ist das Ergebnis einer Entscheidung, über die 2018 überregional berichtet wurde. Die Presse fasste sie so zusammen:

„Auf einem Teil des Grundstücks sollen neue Wohnungen entstehen. So will es die Gemeinde.“ radio38, 28. Februar 2018
„Der nördliche Teil des Grundstücks soll möglichst schnell veräußert werden. Die Gemeinde will mehrgeschossige Wohnhäuser dort errichten.“ motor-talk, 1. März 2018

Berichte zum Verkauf der ehemaligen Vorstandsvilla: radio38 und motor-talk. Aus dem nördlichen Teil dieses Areals ist der Direktorenpark geworden — nicht als Verdichtung, sondern als Weiterbau des Parks.

Green-Side, Steimker Gärten

Haus 24 im Verkauf

Anisweg 13–23, 38446 Wolfsburg — Townhouses am Naturpark, im Bestand seit 2021.

Wolfsburgs jüngster Stadtteil, entwickelt von Volkswagen Immobilien auf 22 Hektar mit rund 1.800 Wohneinheiten bis 2027. Im Oktober 2025 wurde das Quartier mit DGNB-Gold ausgezeichnet — der höchsten Nachhaltigkeitszertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. Über 1.600 Menschen wohnen bereits hier.

Die Green-Side-Townhouses am Anisweg liegen in erster Parklinie: Naturpark, Wasserlauf und Wald direkt vor der Tür, unverbaubarer Fernblick nach Süden. Zur Quartiersmitte mit Nahversorgung, Gastronomie und Wellness sind es wenige Gehminuten — der Nah & Gut-Markt an der Steimker Promenade öffnete im September 2025, ein neapolitanisches Restaurant folgte, dazu Yoga, Friseur und der Wasserspielplatz „Pirateninsel“.

Haus Nr. 24 steht zum Verkauf: rund 160 m² auf drei Ebenen, Erdgeschoss mit offener Küche und Blick in den Naturpark, Obergeschoss als Kinderetage mit eigenem Bad, darüber eine Elternetage mit Ankleide, Bad und eigener Dachterrasse. Die Dachterrassen der Häuser sind versetzt angeordnet — Privatsphäre ohne Sichtachse zum Nachbarn. Ein Stellplatz und ein Carport mit vorgesehener E-Lademöglichkeit gehören dazu.

Perspektivisch profitiert der Standort von der Alternativen Grünen Route zur Innenstadt und zum VW-Werk sowie vom Marktkauf-Neubau an der Hehlinger Straße in rund fünf Autominuten.

Zwei Baufelder, ein Entwurf. Im Baufeld 0.2 sind zwölf Familienhäuser der Green-Side entstanden — sechs davon wurden verkauft, sechs werden im eigenen Bestand vermietet. Im Baufeld 2.3 wurden alle 17 Häuser verkauft und 2023 fertiggestellt. Die Häuser des Baufelds 0.2 haben je rund 152 bis 160 m² Wohnfläche auf Eigentumsgrundstücken von 221 bis 335 m², mit zwei ebenerdigen Terrassen, Dachbegrünung, regenerativer Regenwassernutzung sowie Stellplatz und Carport je Haus; Baubeginn war 2021, die Übergabe erfolgte im Frühjahr 2022.

  • AdresseAnisweg 13–23
  • QuartierSteimker Gärten, 22 ha
  • AuszeichnungDGNB-Gold, Okt. 2025
  • Haus 24rd. 160 m², 3 Ebenen
  • Lageerste Parklinie
  • BesonderheitElternetage mit Dachterrasse
  • Stellplätze1 Stellplatz, 1 Carport
  • Baufeld 2.317 Häuser, 2023 verkauft
  • Baufeld 0.26 verkauft, 6 im Bestand
  • Kaufpreisauf Anfrage

Der Entwurf, mit dem das Baufeld gewonnen wurde

Die Baufelder in den Steimker Gärten wurden über einen Wettbewerb vergeben. Diese Architekturdarstellungen gehören zum Entwurf, der den Zuschlag erhielt: Zeilen mit hellem Ziegel, versetzten Dachterrassen und offenen Höfen zum Naturpark.

Teil 3 — Vita

Wolfgang Kruse

Dipl.-Ing. Bauingenieurwesen, TU Berlin. Aufgewachsen im elterlichen Bauunternehmen in Suderburg, ausgebildet zwischen Wasserwirtschaft, Statik und industrialisiertem Bauen — heute Entwickler und Bestandshalter in Wolfsburg.

Meine ersten Berufsjahre verbrachte ich im Berliner Ingenieurbüro von Prof. Dr.-Ing. E. h. Robert von Halász, dem „Vater der Vorfertigung“. Von ihm stammt der Satz, der meine Arbeitsweise bis heute beschreibt: eine Aufgabe in Zahlen zerlegen und das Ergebnis in praktische Arbeitsanweisungen übersetzen.

Seither habe ich über 300 Wohneinheiten realisiert — nicht als Einzelstücke, sondern als Typenserien mit Varianten. Was ich in Projekte einbringe: technische Beurteilung der Substanz, Erfahrung mit Genehmigungs- und Bankprozessen, ein belastbares regionales Netzwerk — und Ausdauer. Elf Marathons und drei Mal der Camino Francés sind dafür ein brauchbarer Nachweis.

Dipl.-Ing. TU Berlin Sachverständiger Ingenieurhochbau Ingenieurkammer Niedersachsen Bund Deutscher Baumeister Statik & Prüfstatik 300+ Wohneinheiten Bestandshalter 11× Marathon 3× Camino Francés

Referenzen 1999 – 2018 ansehen

Porträt von Wolfgang Kruse, Dipl.-Ing. Bauingenieurwesen
  1. seit 1969

    Bauunternehmen Kruse GmbH, Suderburg

    Elternhaus und Ausgangspunkt: Kasernen, Gewerbebauten und Spezialbetonbau. Ab 1975 Spezialisierung auf Schutzbauwerke — 1978 der TÜV-zertifizierte Bunker in Hösseringen, in den 1980er Jahren Kasernen-Schutzbauten in Trauen.

  2. 1986 — 1987

    Ostfalia, Campus Suderburg

    Bauingenieurwesen, Wasserwirtschaft und Kulturtechnik. Böden, Gründungen, Entwässerung, Speicherung — die Schule des Systemdenkens: nicht einzelne Häuser, sondern gestaltete Lebensräume.

  3. 1988 — 1993

    TU Berlin · Diplom-Ingenieur Hochbau

    Tragwerkslehre, Statik und Dynamik, Finite-Elemente-Methoden. Diplomarbeit zum Holz-Beton-Verbund — der intelligenten Kombination zweier Materialien.

  4. 1994 — 1996

    Ingenieurbüro Prof. Dr.-Ing. E. h. Robert von Halász, Berlin

    Statik, Prüfstatik und Tragwerksplanung im Büro in der Mommsenstraße — beim Berufseinstieg war von Halász 89 Jahre alt. Gerechnet wurde mit ALLFEM, FRILO und ARCHITEC PC, dreidimensionale Finite-Elemente-Analysen zu einer Zeit, in der die Branche noch überwiegend auf Papier plante.

  5. 1996 — 2022

    Über 300 Wohneinheiten

    Eigene Haustypologien statt Einzelentwürfe: die Baden-Serie mit sieben Varianten von 155 bis 285 m² und die Genf-Serie mit über 16 Variationen auf einer Plattform.

  6. seit 2000

    Bestandsaufbau in Wolfsburg und Region

    Grundstücksgemeinschaft Drewes-Kruse GbR (2000–2024) und ab 2020 die Vermögensverwaltung Kruse-Drewes GbR als Bestandshalter für Anlageimmobilien.

  7. 2005

    Hohe Eichen Passage, Nordsteimke

    Planung, Realisierung und dauerhafte Bewirtschaftung des Nahversorgungs- und Gesundheitszentrums an der Hehlinger Straße.

  8. 2021 — 2025

    Vom Haus zum Quartier

    Steimker Gärten, Baufelder 0.2 und 2.3, sowie Wohnen im Direktorenpark in Groß Schwülper — Integration von historischer Substanz, Wasser, Vegetation und Wegen zu einem Quartier. Parallel Eigentum und Betrieb des Hotel am Park in Braunschweig.

  9. seit 2026

    Schutzräume und Systembau

    Zivilschutzkonzepte mit Hybridnutzung, Standortberatung für Investoren und serielles Wohnen für neue Industriestandorte in der Region.

Berliner Jahre

Projekte im Büro von Halász, 1994 — 1996

Berlin war in diesen Jahren die größte Baustelle Europas. Was ich dort an Tragwerken gerechnet und geprüft habe, prägt bis heute, wie ich Substanz beurteile.

ProjektStandortAufgabe
TreptowersAn den Treptowers 3, Berlin-TreptowStatik und Prüfstatik für ein Ensemble aus sechs unterschiedlich hohen Türmen. Die Aufgabe: Lasten aus mehreren eigenständigen Baukörpern so verzahnen, dass sie sich gegenseitig stabilisieren statt behindern.
Max-Liebermann-HausPariser Platz, Berlin-MittePrüfstatik beim Wiederaufbau des historischen Baudenkmals. Umplanung der Gründung, weil eine U-Bahn-Linie unter dem Fundament verläuft.
Grand Hotel EsplanadeLützowufer, BerlinBauschadensgutachten zum Feuchteeintritt in der Tiefgarage — Schadensanalyse und Instandsetzungskonzept. Die Lektion, die bei jedem eigenen Projekt mitläuft: kleine Ausführungsfehler erzeugen große Schäden.
Philipp-Johnson-HausFriedrichstraße, Berlin-MitteBeweissicherung zu Erschütterungen und Nachbarschaftsbelangen während der Bauausführung.
Wohnanlage L2000Möllendorffstraße 42–56, BerlinStatik und Prüfstatik für den Wohnungsbau eines institutionellen Bauträgers.
Typenhaus-SerienBerlin und UmlandStatik für serielle Typenhäuser für rund 30 Bauherrenfamilien — die erste praktische Begegnung mit dem Gedanken: nicht jedes Haus neu erfinden, sondern einen Typ mit Varianten bauen.

Abbildungen der Berliner Projekte aus der eigenen Projektdokumentation.

Prägungen

Zwei Menschen, an denen ich mich ausgerichtet habe

Der eine hat mir das Ingenieurdenken beigebracht, der andere die ökonomische Seite. Beide arbeiten nach demselben Prinzip: ein Problem so lange zerlegen, bis eine wiederholbare Regel übrig bleibt.

Prof. Dr.-Ing. E. h. Robert von Halász (1905–2004)

Halász gilt als Pionier des Leichtbeton- und Fertigelementebaus und wurde als „Vater der Vorfertigung“ bezeichnet. 1905 in Höxter geboren, studierte er Bauingenieurwesen an der TH Charlottenburg und legte 1931 sein Diplom ab. Nach Jahren in der Industrie wurde er 1946 Lehrbeauftragter und 1948 ordentlicher Professor für Baukonstruktion an der TU Berlin, wo er bis zur Emeritierung 1973 den späteren Lehrstuhl für Allgemeinen Ingenieurbau führte.

Sein 1966 erschienenes Werk Industrialisierung der Bautechnik. Bauen und Bauten mit Stahlbetonfertigteilen wurde zum Standardwerk des Betonbaus. Von 1954 bis 1985 war er Schriftleiter der Zeitschrift Bautechnik und Herausgeber der Reihe Bauingenieur-Praxis. 1980 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 1982 die Ehrendoktorwürde der Universität Dortmund. Er wurde 99 Jahre alt.

Als ich 1994 in sein Büro in der Mommsenstraße eintrat, war er 89. Was ich dort gelernt habe, ist keine Rechenmethode, sondern eine Haltung: eine Aufgabe in Zahlen zerlegen, das Ergebnis in praktische Arbeitsanweisungen übersetzen — und nicht jedes Bauteil neu erfinden, sondern einen Typ entwickeln, der Varianten zulässt. Genau das ist später zur Baden- und zur Genf-Serie geworden.

Quellen zur Biografie: Wikipedia und die TU Berlin.

Dr. Dr. Rainer Zitelmann (*1957)

Historiker, Publizist, Unternehmer und Immobilieninvestor. Zweifach promoviert: 1986 zum Dr. phil. mit einer Arbeit zur Zeitgeschichte, 2016 zum Dr. rer. pol. an der Universität Potsdam mit der Studie Persönlichkeit und Verhaltensmuster der Vermögenselite in Deutschland. Er leitete das Immobilienressort der Welt, gründete 2000 die Dr. ZitelmannPB.GmbH und verkaufte sie 2016.

Ich habe über Jahre seine Seminare besucht, ihn persönlich getroffen und seine Bücher durchgearbeitet — nicht überflogen, sondern mit Stift.

  • Reich werden mit ImmobilienDirektinvestment, Immobilienfonds, Immobilienaktien — die systematische Gegenüberstellung der Anlagewege. Bestandshaltung schlägt Handel, wenn man Substanz, Lage und Finanzierung beherrscht.
  • Setze dir größere ZieleAnalyse der Lebenswege von 50 außergewöhnlich erfolgreichen Persönlichkeiten. Kernthese: nicht Talent entscheidet, sondern die Größe des gesetzten Ziels.
  • Wenn du nicht mehr brennst, starte neuSeine Autobiografie als Historiker, Journalist und Investor. Das Buch, das mir gezeigt hat, dass ein zweiter und dritter beruflicher Anlauf keine Niederlage ist, sondern Methode.
  • Psychologie der SuperreichenAus der zweiten Promotion hervorgegangen: Interviews mit Selfmade-Vermögenden zu Risikobereitschaft, Nonkonformismus und Verkaufsstärke.

Was davon in meiner Arbeit steckt: den eigenen Bestand als System behandeln statt als Sammlung, Entscheidungen an Zahlen knüpfen — und Ziele so setzen, dass sie unbequem sind. Biografische Angaben nach Wikipedia.

Partnerunternehmen

Planung, Ausführung und Entwurf aus einer Hand

Ich arbeite nicht allein. Hinter den Projekten steht ein gewachsener Verbund aus einem Bauunternehmen mit eigener Mannschaft, einem Ingenieurbüro und einem Architekturbüro — verbunden durch Familie, gemeinsame Objekte und über drei Jahrzehnte Zusammenarbeit zwischen den Häusern Kruse und Drewes.

Diese Aufstellung deckt die gesamte Kette ab: Bedarfsklärung, Entwurf, Tragwerk, Ausführungsplanung, Bauleitung, Ausführung und Bestandsbetreuung. Für Auftraggeber bedeutet das eine Ansprechperson statt sieben Schnittstellen.

Bau und Projektentwicklung

HANS DREWES Projektentwicklung GmbH

Familiengeführter Baubetrieb mit Wurzeln in der 1932 gegründeten HANS DREWES Baugesellschaft, Sitz in Tülau im Landkreis Gifhorn. Rund 20 Mitarbeitende — Bauzeichner, Architekten, Bauingenieure, Handwerker und Handwerksmeister. Tätig in der Region 38 und in Sachsen-Anhalt, von der schlüsselfertigen Einzelmaßnahme bis zum mehrgeschossigen Wohnbau.

Geschäftsführung in dritter und vierter Generation: Ina Drewes, Architektin, und Hans-Marten Kruse.

Bauingenieurwesen

Hans-Marten Kruse

Bauingenieur und Geschäftsführer der HANS DREWES Projektentwicklung GmbH. Verantwortet Projektsteuerung, Kalkulation und Bauausführung — die Seite, auf der aus einer Planung ein fertiges Gebäude wird. In den gemeinsamen Objekten in Wolfsburg, Groß Schwülper und Weyhausen die Schnittstelle zwischen Entwurf und Baustelle.

Architektur

Marie Kruse

Architektin, B. Arch., im Masterstudium an der TU Braunschweig mit dem Schwerpunkt Architektur und Künstliche Intelligenz. Entwurf, Grundrissoptimierung und Visualisierung — und die Brücke zwischen klassischem Entwurf und den KI-gestützten Werkzeugen, mit denen wir Varianten heute in Stunden statt in Wochen durchspielen.

Kran und Rohbau auf der Baustelle der Hohe Eichen Passage
Eigene Baustellen statt fremder Referenzen: Rohbau der Hohe Eichen Passage.

Warum das für Auftraggeber zählt

  • Planung und Ausführung im Verbund — Entwurf, Statik und Baubetrieb sitzen an einem Tisch, nicht in drei Vertragsverhältnissen.
  • Eigene Mannschaft — ein Baubetrieb mit eigenen Handwerkern und Meistern, nicht nur ein Koordinator von Nachunternehmern.
  • Regionale Wurzeln — seit 1932 in der Region zwischen Harz und Heide, mit Kenntnis von Baugrund, Behörden und Gewerken.
  • Generationenkontinuität — Nachfolge geregelt, Ansprechpartner bleiben über die Gewährleistungsfrist hinaus erreichbar.

Teil 4 — Bautechnik

Wie hier gebaut wird

Ich plane, was ich später selbst halte. Das verschiebt jede Detailentscheidung: nicht die günstigste Ausführung gewinnt, sondern die, die nach zwanzig Jahren noch keine Rechnung schreibt.

Tragwerk und Hülle

Massive Bauweise durchgehend, kein Holzständerbau, keine Leichtbauskelette. Die Außenwand der Stadtvillen besteht aus 17,5 cm Hochloch-Planziegel mit 22 cm EPS-Dämmung der Wärmeleitgruppe 035 im Verbundsystem, die Geschossdecken aus 22 bis 26 cm Stahlbeton. Massive Bauteile speichern Wärme im Winter und puffern Hitze im Sommer — genau der Effekt, der auch die Wohnungen am Salzteich in Hitzeperioden angenehm hält.

Der Fußbodenaufbau ist ebenso festgeschrieben: 3 cm Trittschalldämmung auf der Rohdecke, darauf 14 cm Systemdämmung, PE-Folie und 6,5 cm Estrich mit eingelegter Fußbodenheizung. In den Geschossdecken laufen Ringanker mit Halfenschienen, an den Fassaden umlaufende Brandriegel aus 20 cm Mineralwolle.

Nichts davon bleibt der Baustelle überlassen. Was im Schnitt bemaßt ist, wird so gebaut — und ließe sich zwanzig Jahre später noch nachweisen.

Gebäudeschnitt A-A der Stadtvillen Im Brink mit bemaßten Geschossaufbauten
Ausführungsplanung Rohbau, Schnitt A-A der Stadtvillen Im Brink — Aufbauten von der Tiefgaragensohle bis zum Staffelgeschoss.
Grundriss der gemeinsamen Tiefgarage beider Häuser mit Rampe
Tiefgaragengrundriss Im Brink — rund 462 m² unter beiden Häusern, ausgeführt als wasserundurchlässige Betonwanne.

Wasser ist die eigentliche Prüfung

Mein Grundstudium war Wasserwirtschaft und Kulturtechnik: Böden, Drainagen, Speicherung, Hochwasserschutz. Wasser fließt, bis es gestaut wird, und drückt, bis es durchbricht. Man ignoriert es nicht, man lenkt es.

Deshalb sind die Tiefgaragen in Groß Schwülper und am Salzteich als weiße Wanne ausgeführt: 30 cm Stahlbeton-Sohlplatte aus wasserundurchlässigem Beton auf Sauberkeitsschicht und 40 cm verdichtetem Mineralgemisch, die Außenwände 30 cm Stahlbeton mit vorgesetzter WU-Fertigteilwand. Die Konstruktion dichtet sich selbst — statt einer aufgeklebten Bahn, die man nach der Verfüllung nie wieder erreicht.

Das Bauschadensgutachten am Grand Hotel Esplanade hat mir früh gezeigt, was Feuchte in einer Tiefgarage kostet. Seither ist das für mich keine Preisfrage mehr.

Im Direktorenpark gehört ein eigener Brunnen zur Anlage — Grundwasser für Bewässerung und, im Schutzraumfall, für die Notversorgung.

Sechs Festlegungen, die ich nicht verhandle

WU-Beton statt Abdichtung

Weiße Wanne für jede Tiefgarage, 30 cm Sohle, 30 cm Außenwand. Keine Folienlage, die man nach der Verfüllung nicht mehr reparieren kann.

Wärme flächig, nicht punktuell

Fußbodenheizung im gesamten Bestand, am Salzteich mit Fernwärme, im Direktorenpark ergänzt um Photovoltaik. Niedrige Vorlauftemperatur, leise, wartungsarm.

Verschattung außen

Außenliegende Rollläden statt Innenjalousien. Wärme wird vor der Scheibe abgefangen, nicht dahinter — der Unterschied zwischen Klimaanlage und keiner Klimaanlage.

Aufzug ab drei Geschossen

Ohne Aufzug ist eine Wohnung nur eine Wohnung für eine Lebensphase. Mit Aufzug bleibt sie vermietbar, wenn die Mieter älter werden.

Glasfaser ab Werk

Leitungswege werden im Rohbau gelegt, nicht nachträglich aufgeputzt. Nachrüsten kostet in bewohnten Häusern das Vielfache.

Typ mit Varianten

Die Baden-Serie mit sieben Varianten von 155 bis 285 m², die Genf-Serie mit über sechzehn. Eine Plattform, viele Antworten — die Methode von Halász, angewandt auf den Einfamilienhausbau.

Holz-Beton-Verbund — die Diplomarbeit von 1993

Holz ist leicht und elastisch, aber empfindlich gegen Zeit und Feuchte. Beton ist dauerhaft, aber schwer. Verbindet man beide über die richtigen Verbindungsmittel, trägt der Beton den Druck und das Holz den Zug — und man bekommt Leichtigkeit und Dauerhaftigkeit zugleich.

Meine Diplomarbeit an der TU Berlin untersuchte genau das: welche Verbindungsmittel, welche Langzeitverformungen, wie verhält sich das System unter Dauerlast. Der Gedanke dahinter hat sich verselbständigt — das Beste entsteht selten aus der Perfektion einer Sache, sondern aus der klugen Kombination unvollkommener.

Dasselbe Denken steckt heute im Schutzraumkonzept: kein reiner Bunker, sondern eine Tiefgarage, die im Ernstfall zum Schutzraum wird.

Fünf bemaßte Konstruktionsdetails im Maßstab 1:20 aus der Ausführungsplanung
Konstruktionsdetails 1:20 aus der eigenen Ausführungsplanung — Terrassenanschlüsse, Entwässerung, Übergang Tiefgarage zu Erdgeschoss.

Schutz- und Spezialbau

Schutzbau ist bei uns kein neues Geschäftsfeld

Was heute unter Begriffen wie Resilienz und Zivilschutz neu diskutiert wird, war in diesem Haus jahrzehntelang Alltag: Das elterliche Bauunternehmen Günter Kruse spezialisierte sich ab 1975 auf Schutzbauwerke, errichtete 1978 den TÜV-zertifizierten Bunker in Hösseringen und baute in den 1980er Jahren Schutzbauten in militärisch genutzten Liegenschaften. Spezialbetonbau war das Kerngeschäft, nicht die Ausnahme.

Diese Linie führe ich fort. Wer heute Schutzräume, gesicherte Technikbereiche oder Bauten mit erhöhten Anforderungen an Dichtheit, Havariesicherheit und Termintreue realisiert, braucht Unternehmen, die Konstruktion, Ausführung und Zeitdruck zusammen denken — und die regional erreichbar sind. Das gilt für öffentliche Bauverwaltungen des Bundes, der Länder und der Kommunen genauso wie für Betreiber von Infrastruktur, Klinik-, Energie- und Rechenzentrumsbauten und für private Bauherren mit Schutzraumwunsch.

Was wir einbringen

  • Schutzbau und Zivilschutz — Bunker, Schutzraumzellen, ABC-Belüftung, druckfeste Abschlüsse, autarke Wasser- und Energieversorgung. Aus eigener Familientradition seit 1975, aktuell umgesetzt im eigenen Bestand.
  • Spezialbetonbau — wasserundurchlässige Betonwannen mit 30 cm Außenwand, Tiefgaragen, Gründungen in schwierigem Baugrund.
  • Vorfertigung und Typenbau — geprägt durch Robert von Halász, den Vater der Vorfertigung. Wiederkehrende Gebäudetypen mit hohem Vorfertigungsgrad sind unsere Ausgangslage, nicht ein Zugeständnis.
  • Statik und Prüfstatik — Tragwerksplanung und Bauschadensbeurteilung aus über drei Jahrzehnten, auch für Bauen im Bestand und Sanierung.
  • Planen und Bauen im Verbund — Ingenieurbüro, Architekturbüro und Baubetrieb mit eigener Mannschaft, damit Planung und Ausführung nicht auseinanderfallen.

Wofür wir uns bewerben

Bauunterhalt und einfache Baumaßnahmen in Liegenschaften der Region, Fachlose im Roh- und Spezialbetonbau, Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung, Nachrüstung von Schutzräumen im Bestand — sowie Beteiligungen an größeren Vorhaben als Nachunternehmer oder im Verbund.

Wir sind ein mittelständischer, regional ansässiger Betrieb mit kurzen Wegen: ein Ansprechpartner, eigene Mannschaft, Planung und Ausführung im Verbund. Genau das erwarten öffentliche Vergabestellen und gewerbliche Bauherren, wenn Termine und Nachweisführung zählen.

Farbiger Bauwerksschnitt mit Untergeschoss und Schutzraumbereich
Konstruktiver Schnitt: Untergeschoss in wasserundurchlässiger Bauweise als Grundlage für Schutzraumnutzung.

Ansprechpartner für Vergabestellen und Bauverwaltungen: Wolfgang Kruse, Dipl.-Ing., mail@ingkruse.de. Unterlagen zu Eignung, Referenzen und Kapazitäten stellen wir auf Anfrage zusammen.

Leistungsfelder

Vier Aufgaben, die ich übernehme

Neben dem eigenen Bestand arbeite ich für Auftraggeber — dort, wo Ingenieurwissen, Ausführung und Erfahrung mit dem eigenen Geldbeutel zusammenkommen.

Schutzraum im Bestand

Nachrüstung statt Neubau

Der größere Bedarf liegt nicht im Neubau, sondern in vorhandenen Untergeschossen und Tiefgaragen. Wir prüfen, was die Konstruktion trägt, und entwickeln daraus abtrennbare Schutzbereiche mit druckfesten Abschlüssen, ABC-Belüftung, Notwasser und Stromversorgung unabhängig vom Netz.

Im Direktorenpark setze ich das gerade im eigenen Bestand um: 462 m² Tiefgarage, im Alltag Stellplätze, im Ernstfall drei Schutzraumzellen von 13 bis rund 31 m². Für Wohnungsunternehmen, Verwaltungen, Kliniken und Kommunen ist das dieselbe Aufgabe in größerem Maßstab.

Statik und Bestand

Prüfstatik, Bauschaden, Bauen im Bestand

Tragwerksplanung und Prüfstatik für Neubau und Bestand, Beurteilung von Substanz, Riss- und Feuchtebildern, Sanierungskonzepte und Beweissicherung. Gerechnet wird dreidimensional, nachgewiesen wird prüffähig.

Bauen im Bestand ist die schwierigere Disziplin, weil man das Ergebnis nicht entwirft, sondern vorfindet. Wer über drei Jahrzehnte Statik gerechnet und die eigenen Häuser zwanzig Jahre gehalten hat, kennt beide Seiten der Rechnung.

Wasser und WU-Beton

Wenn das Wasser immer wiederkommt

Undichte Tiefgaragen, feuchte Kellerwände, Schäden nach Starkregen: Wir suchen nicht die nächste Beschichtung, sondern den Weg, den das Wasser nimmt. Grundlage ist mein Grundstudium in Wasserwirtschaft und Kulturtechnik — Böden, Drainagen, Speicherung, Hochwasserschutz.

Leistungen: Ursachenanalyse und Gutachten, Sanierungskonzept, Ausführung in wasserundurchlässiger Bauweise. Im eigenen Bestand heißt das 30 cm Sohle und 30 cm Außenwand als weiße Wanne — keine Folie, die nach der Verfüllung niemand mehr erreicht.

Digitale Objektarbeit

KI-gestützte Vermarktung und Dokumentation

Exposés, Standortanalysen, Objektdokumentation, Bild- und Filmmaterial, Auswertung von Mietverträgen und Portfolios: Das entsteht bei INGKRUSE KI-gestützt — und wird vor der Freigabe gegen die tatsächlichen Gegebenheiten geprüft. Ohne diese Prüfung entstehen Häuser, die es nicht gibt.

Diese Arbeitsweise gebe ich weiter: an Eigentümer, Verwaltungen und Kollegen, die ihre Objekte schneller und präziser darstellen wollen, als es der Markt gerade tut.

Grundrissplan der Tiefgarage mit eingezeichneten Schutzraumzellen
Planung Schutzraum Direktorenpark: hybride Nutzung einer bestehenden Tiefgarage.

Unterlagen für Auftraggeber

Vergabestellen, Bauverwaltungen und Generalunternehmer finden Eignungsangaben, Leistungsbereiche und nachprüfbare Referenzen gesammelt auf einer eigenen Seite — und als Dokument zum Anhängen.

Für Auftraggeber und Vergabestellen Eignungsprofil als PDF

Arbeitsweise

Das Prinzip Kruse

Vier Grundsätze, die aus der Ingenieurausbildung stammen und heute jede unternehmerische Entscheidung tragen.

Systeme statt Einzelstücke

Eine Plattform mit Varianten schlägt die Einzellösung. Das gilt für Haustypen ebenso wie für Verwaltung, Vermarktung und Objektdokumentation.

Sicherheitsfaktoren einplanen

Ein Träger wird nicht für die erwartete Last bemessen, sondern mit Reserve. Portfolios ebenso: Reserven sind kein Luxus, sondern Bemessungsgrundlage.

Redundanz einbauen

Fällt eine Drainage aus, muss ein zweiter Weg da sein. Ein Betrieb mit nur einem Geschäftsfeld ist genauso fragil wie ein Entwässerungssystem ohne Überlauf.

Kräfte lenken, nicht bekämpfen

Wasser fließt, bis es gestaut wird. Märkte auch. Wer beides verstanden hat, steuert früh um statt spät zu korrigieren.

„Robert von Halász löste Aufgaben, indem er sie in Zahlen zerlegte und das Ergebnis in praktische Arbeitsanweisungen übersetzte.“ Die Methode, nach der ich bis heute arbeite

Projekte

Woran ich aktuell arbeite

Neben dem Bestand entwickle ich Themen weiter, die Immobilien und Digitalisierung verbinden.

Schutzräume im Direktorenpark

Die 462 m² große Tiefgarage der beiden Stadtvillen wird zum hybrid nutzbaren Schutzraum entwickelt: im Alltag Stellplätze, Ladepunkte und Lager, im Ernstfall ein abgeschlossener Schutzbereich mit eigener Wasser- und Energieversorgung. Der Entwurf sieht drei Schutzraumzellen von 13 bis rund 31 m² vor.

Standortberatung

Standortanalyse, Flächenscreening und Objektbewertung für Investoren und Privatkäufer — auf Basis von drei Jahrzehnten Marktkenntnis in Wolfsburg, Braunschweig und Gifhorn.

Serielles Wohnen für neue Industrie

Kompakte Häuser mit massivem Stahlbetonkeller für Facharbeiter- und Ingenieursfamilien an wachsenden Industriestandorten der Region — serielles Bauen mit Substanz statt Provisorien.

Smart Portier

Digitaler Sicherheits- und Komfort-Concierge für Wohnanlagen: Zutritt, Paketannahme und Überblick am Hauseingang — als wiederholbare Ausstattungslinie für eigene Objekte.

Quartiersentwicklung

Steimker Gärten und Direktorenpark zeigen den Schritt vom Haus zum Quartier: historische Substanz, Wasser, Vegetation und Wege werden als ein zusammenhängendes System geplant.

KI-gestützte Objektarbeit

Exposés, Standortanalysen, Mietvertrags- und Portfolioauswertungen entstehen bei INGKRUSE KI-gestützt — geprüft und freigegeben durch die eigene Fachbeurteilung.

Farbiger Tiefgaragengrundriss mit eingezeichneten Schutzraumzellen SR 1 bis SR 3
Entwurfsplanung Schutzraum Direktorenpark — Stellplätze im Alltag, drei abtrennbare Schutzraumzellen im Ernstfall.

Kein Kellerdeckel, sondern Ingenieurstandard

Der Zufahrtsbereich wird über eine Panzerschiebewand geschlossen — elektrisch und im Handbetrieb, damit sie auch ohne Strom funktioniert. Die ABC-Belüftung arbeitet mit Überdruckventilen und besitzt eine Handkurbel als Backup. Wände und Decke werden um rund 20 beziehungsweise 22 cm Stahlbeton verstärkt.

Zur Versorgung gehören ein Notwassertank mit Handpumpe, Trockenklosetts ohne Abwasseranschluss, LED-Notbeleuchtung mit Batteriereserve und ein Fluchttunnel mit Panzerdeckel außerhalb der Trümmerzone. Die vorhandene Photovoltaikanlage mit 50 kWp und der eigene Brunnen machen die Anlage vom Stadtnetz unabhängig.

Das Thema ist im Haus nicht neu: Das elterliche Bauunternehmen begann 1975 mit der Schutzraum-Spezialisierung, 1978 folgte der TÜV-zertifizierte Bunker in Hösseringen, in den 1980er Jahren Kasernen-Schutzbauten in Trauen.

Luftbild der Bauarbeiten für den neuen Marktkauf in Wolfsburg-Nordsteimke
Neubau im Fachmarktbereich Nordsteimke — Frequenztreiber für den gesamten Standort.
Beleuchteter Eingang des Hotel am Park in Braunschweig bei Nacht
Hotel am Park, Wolfenbütteler Straße 67, Braunschweig — Eigentum und eigener Betrieb über die Hotel am Park Betreiber GmbH. Zur Objektseite

Beratung

Sprechen Sie mit jemandem, der sein eigenes Geld verbaut hat

Die meisten Ratschläge in dieser Branche kommen von Menschen, die selbst nichts riskieren. Ich habe jedes Objekt, das Sie auf dieser Seite sehen, selbst geplant, gerechnet, gebaut, finanziert, vermietet — und behalten. Wenn ich mich irre, zahle ich es. Deshalb sage ich Ihnen auch, was Sie nicht hören wollen.

Zu mir kommen Menschen, die vor einer Entscheidung stehen und merken, dass ihnen jemand fehlt, der die Sache von der Baugrube her denkt: der Zahnarzt vor der Praxisgründung, das Ehepaar vor dem Hauskauf, der Investor mit drei Objekten und keiner Strategie.

Das Erstgespräch dauert etwa eine Stunde, ist kostenfrei und völlig unverbindlich — bei mir in Wolfsburg, bei Ihrem Objekt oder per Video. Sie gehen mit einer klaren Einschätzung heraus, auch wenn die lautet: Finger weg. Ich rufe niemanden hinterher.

Innenhof und Zuwegung der Hohe Eichen Passage an der Hehlinger Straße
Ortstermin in der Passage: Beratung findet dort statt, wo die Fläche steht.
  • 01

    „Trägt dieser Standort meine Praxis?“

    Die teuerste Fehlentscheidung ist die falsche Adresse — sie lässt sich später nicht mehr korrigieren. Ich sitze seit zwanzig Jahren auf der anderen Seite des Mietvertrags und sehe, welche Mieter an einem Standort wachsen und welche nach drei Jahren wieder ausziehen. Mit Ihnen gehe ich Zentrenkonzept, Nachbarschaft, Frequenzbringer, Parkplätze und Wettbewerb durch. Wenn eine Fläche nicht zu Ihnen passt, sage ich es Ihnen — auch wenn es meine eigene ist.

    Für Ärzte, Therapeuten, Handel und Dienstleister vor der Anmietung
  • 02

    „Ist dieses Haus sein Geld wert?“

    Ein Exposé zeigt die frische Farbe. Ich sehe, was darunter liegt. In über drei Jahrzehnten Statik, Prüfstatik und Bauschadensgutachten — von den Berliner Treptowers bis zum Feuchteschaden in der Tiefgarage eines Grandhotels — habe ich gelernt, wo die teuren Überraschungen sitzen: Gründung, Abdichtung, Entwässerung, Haustechnik. Sie bekommen von mir eine ehrliche Zahl für das, was in den nächsten zehn Jahren auf Sie zukommt, bevor Sie beim Notar sitzen.

    Für private Käufer und Kapitalanleger vor der Beurkundung
  • 03

    „Warum kommt das Wasser immer wieder?“

    Feuchte Keller, undichte Tiefgaragen, Risse in der Wanne: Fast immer liegt die Ursache nicht dort, wo der Schaden sichtbar wird. Ich baue selbst mit wasserundurchlässigem Beton und 30 cm Außenwand, weil ich weiß, was eine nachträgliche Sanierung kostet. Bei Umbau, Sanierung oder Umnutzung von Gewerbe- zu Praxisflächen sage ich Ihnen früh, welche Reihenfolge Geld spart — und welches Ausführungsdetail Ihnen in fünf Jahren die Rechnung schickt.

    Für Eigentümer mit Bauschaden, Umbau- oder Sanierungsvorhaben
  • 04

    „Was passiert, wenn wirklich etwas passiert?“

    Diese Frage stellen mir heute Familien, die sie vor fünf Jahren nicht gestellt hätten. Mein Vater begann 1975 mit Schutzräumen, 1978 folgte der TÜV-zertifizierte Bunker in Hösseringen, später Schutzbauten für Kasernen. Ich führe das fort — als hybride Lösung: im Alltag Tiefgarage und Lager, im Ernstfall ein abgeschlossener Bereich mit eigener Belüftung, Wasser und Strom. Ohne Panikmache, mit Statik, Belüftungsberechnung und belastbaren Kosten.

    Für Bauherren, Hauseigentümer und Verwaltungen mit Vorsorgeauftrag
  • 05

    „Ich habe Objekte — aber keine Strategie.“

    Aus drei geerbten Wohnungen wird kein Vermögen, wenn jede für sich verwaltet wird. Ich habe meinen eigenen Bestand über zwei Jahrzehnte zu einem System geformt, das sich gegenseitig trägt: Nutzungsmischung, Mieterstruktur, Instandhaltungsrücklage, Finanzierungsläufe. Wir schauen gemeinsam auf Ihre Objekte und beantworten die unbequemen Fragen: Was halten Sie? Was entwickeln Sie? Und wovon trennen Sie sich besser jetzt als in fünf Jahren?

    Für Erben, Privatvermieter und Investoren mit wachsendem Bestand
  • 06

    „Andere sind digital schneller als ich.“

    Ich bin 60, seit über drei Jahrzehnten im Beruf, und arbeite täglich mit KI — nicht als Spielerei, sondern weil ich damit Exposés, Standortanalysen und Portfolioauswertungen in Stunden erledige, für die ein Büro Wochen braucht. Jedes Ergebnis prüfe ich fachlich gegen die reale Bausubstanz, bevor es hinausgeht. Wenn Sie wollen, zeige ich Ihnen an Ihrem eigenen Objekt, wie das geht — ohne Beraterdeutsch, an einem Nachmittag.

    Für Maklerbüros, Verwalter und Eigentümer, die schneller werden wollen

Kontakt

Direkt mit dem Eigentümer sprechen

Ob Kaufinteresse, Anmietung einer Gewerbefläche oder ein gemeinsames Projekt: Schreiben Sie mir kurz, worum es geht — ich melde mich persönlich zurück.

Alle Objekte werden provisionsfrei direkt aus Eigentümerhand angeboten. Unterlagen, Grundrisse und Flächenangaben stelle ich Interessenten nach kurzer Abstimmung zur Verfügung.

Anfrage senden